Hirter Kärnten Rallye
 
 
Pressemeldung - Hirter Kärnten Rallye powered by Unior 2016:
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Alles bereit für das Comeback in Althofen:  
 

Mit der tatkräftigen Unterstützung des neuen Namenssponsors, der Privatbrauerei Hirter kehrt Veranstalter Wolfgang Troicher mit seiner Austrian Challenge-Rallye dorthin zurück, wo vor 20 Jahren alles begonnen hat – nach Althofen, wo am 3. und 4. Juni wieder die Rallyeboliden von der Startrampe rollen werden. Satte 102 Teams aus fünf Nationen werden die Rallye in Angriff nehmen, was einen absoluten Rekord in der Geschichte der Veranstaltung darstellt, gleich 17 Teams kommen aus Kärnten.

Die „1. HIRTER Rallye powered by UNIOR“ präsentierten Wolfgang und Alexandra Troicher im Rahmen einer Pressekonferenz im ÖAMTC Fahrsicherheitszentrum St. Veit an der Glan. Troicher erklärte „Ich wurde 1994 Challenge-Meister und habe in Althofen mit der Krappfeld Rallye als Veranstalter begonnen, es bewegt mich sehr, wieder an diesen Ort zurückzukehren. Ohne Hirter und ohne die Unterstützung der Gemeinde Althofen wäre das nicht möglich gewesen. “

Der Bürgermeister von Althofen, Alexander Benedikt erklärte: „Wir sind sehr stolz, erstmals seit einer fünfjährigen Pause wieder die Rallye unterstützen zu können und dass wir dies mit einem einstimmigen Gemeinderatsbeschluss tun konnten. Wir stellen auch gerne das Kulturhaus zur Verfügung und werden die Rallye auch mit Hilfskräften unterstützen. Wir sind auch davon überzeugt, dass sehr viele Zuschauer kommen werden und mit rund 1.500 Nächtigungen freuen wir uns auch über eine Wertschöpfung für unsere lokale Gastronomie.“

Mit einem Augenzwinkern fügte Troicher hinzu: „Eigentlich feiern wir ein hundertjähriges Jubiläum: Ich war zehn Jahre aktiver Rallyepilot, ich war zwanzig Jahre organisatorisch aktiv im St. Veiter Raum, zehn Jahre habe ich die JL Rallye organisiert und ich werde heuer 60 Jahre alt.“

Abschließend erklärte Troicher: „Als Veranstalter muss man sich oft nach der Decke strecken, wir sind aber positiv gestimmt und freuen uns über eine großartige Nennliste. Ich wünsche mir gutes Wetter und eine unfallfreie Rallye.“

Zur Pressekonferenz kamen Gottfried Kogler, der Teamchef des UNIOR Racing Team Austria, dessen Sohn Michael Kogler wieder die „rasende Werkzeugkiste“, den Citroen DS3 R3 zünden wird.

Erstmals zu sehen war der BMW 650i, den Andreas Aigner, der PWRC-Rallyeweltmeister 2008 in Kärnten zum ersten Mal pilotieren wird. Der wunderschöne Bolide wurde nach dem neuen M1-Reglement aufgebaut-

Für den zweiten Lauf der M1 Rallye-Masters haben sich sage und schreibe neun Teams der Klasse 9 angekündigt. Darunter auch der Vorjahressieger Günther Knobloch, der die Rallye-Masters initiiert hat und auch Lokalmatador Alfred Kramer, der einen Evo IX nach M1-Reglement pilotieren wird. Die beiden wurde bei der Pressekonferenz von ihren Copiloten Jürgen Blassnegger und Jürgen Rausch vertreten.

Ebenfalls vor Ort waren die Kärntner Lokalmatadore Heinz Leitgeb und seine Tochter Jasmin, die einen Peugeot 208 T16 R5 einsetzen werden sowie Michael Uschan, der Copilot von Karlheinz Leitgeb, Andreas Sumann, Rallye-Urgestein Kurt Jabornig, Quereinsteiger und Ski-Ass Rene Zweibrot sowie Hannes Pink, der im Lancia Delta Integrale ein Comeback feiern wird.

Die Stimmen von der Pressekonferenz:

Gottfried Kogler (Teamchef UNIOR Racing Team Austria): „Wir sind im Grunde auch ein Kärntner Team, da UNIOR unser Namensgeber ist. Wir sind mit zwei Autos vertreten, es fahren mein Sohn Michael und Peter Schöller. Die Kärnten-Rallye zählt zu unseren Lieblingsrallyes. Heuer erleben wir ein Traumjahr, wir konnten bislang tolle Ergebnisse einfahren. Michael sagte mir: ‚Bitte übertreibe nicht, aber in die Top 10 gesamt möchte ich schon kommen.“

Andreas Aigner: „Es gab bereits erstaunte Blicke, damit wird man auch auf den Sonderprüfungen rechnen müssen. Mir geht es nicht darum, die Rallye zu gewinnen, sondern das Auto für Events zu vermieten. Für mich wird es ein Testlauf, vermutlich werden wir vor dem Rallyestart nicht mehr zum Fahren kommen. Wir müssen auch schauen, wie es temperaturmäßig aussehen wird, wir haben ja ein Serien-Automatikgetriebe. Ich bin die Rallye schon vor ein paar Jahren gefahren und weiß daher, dass die Rallye sehr geil ist.“

Jürgen Blassnegger (Copilot von Alfred Kramer: „Alfred kommt rechtzeitig vor der Rallye zurück – am Donnerstag. Wir starten heuer in der M1-Klasse und konnten bereits einen Vergleich ziehen. Wir haben einen Evo IX nach M1-Konzept und jeder, der den Alfred kennt, weiß, dass er nicht nur mitfahren möchte.“

Jürgen Rausch (Copilot von Günther Knobloch): „Herzliche Gratulation zu dem Nennergebnis, da bin ich als Kärntner sehr stolz darauf. Aufgrund des starken Feldes muss man schon relativieren - da wir ein M1-Auto fahren, können wir natürlich nicht den Vorjahressieg verteidigen, aber in die Top 10 wollen wir auf jeden Fall kommen.“

Jasmin Leitgeb (Copilotin von Heinz Leitgeb): „Wir sind sehr gespannt, was mit dem Auto möglich ist und wollen so weit vorne mitfahren, wie es möglich ist. Wir müssen auf der ersten Sonderprüfung schauen, was möglich ist – danach können wir mehr sagen.“

Michael Uschan (Copilot von Karlheinz Leitgeb): „Das ist der erste Antritt von ‚Fuzzi‘ im R3 seines Vaters – er soll jetzt einmal unfallfrei ins Ziel kommen, an Michael Kogler werden wir nicht so leicht herankommen, wir vollen vor allem Spaß haben.“

Andreas Sumann: „Bin froh, wieder bei einer Heimrallye fahren zu können – die letzten zwei Jahre waren sehr schwierig mit technischen Problemen. Wir wollen im Alpe Adria Rallye Cup so viele Punkte wie möglich mitnehmen.“

Kurt Jaborning: „Alle die hier sitzen sind mit mir von Anfang an gefahren – es freut mich, dass alle dabei sind. Mein Auto habe ich wieder top vorbereitet. Das Leistungsgewicht passt – ich habe gerade wieder fünf Kilo zugenommen.“

Rene Zweibrot: „Als Kärntner ist es eine Herzensangelegenheit, hier zu fahren. Wir wollen zunächst Spaß haben und ins Ziel kommen. Meine letzte Rallye war 2014 und das war auch meine erste Rallye – ich wünsche uns allen, dass wir wieder gesund ins Ziel kommen.“

Hannes Pink: „Unser Projekt stand auf der Kippe, denn wir mussten einiges umbauen. Wir haben alles komplett neu aufgebaut, die Teile waren nicht so leicht zu bekommen. Kaffeefahrt werden wir keine machen, das ist klar. Uns freut es sehr, dass wir wieder dabei sein können.“

Hirter Kärnten Rallye 2016, Pressedienst
Michael Noir Trawniczek

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