Jacques Lemans St. Veit - Kärnten - Rallye
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Pressemeldung Jacques Lemans Kärnten Rallye 2012:
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Alfred Kramer führt zur Halbzeit der
Jacques Lemans-St. Veit-Kärnten-Rallye

Die 6. Jacques Lemans St. Veit-Kärnten- Rallye war erst zwei Sonderprüfungen alt und in beiden war das Duo Alfred Kramer/Siegmund Sappl im Mitsubishi Evo 6.5 am schnellsten. Dann, in SP 3 Waitschach, überschlugen sich die Ereignisse. Zunächst blieb Mitfavorit Hermann Neubauer mit Getriebeschaden an seinem Subaru Impreza WRX liegen, ausgerechnet an seinem 24. Geburtstag. Pech hatte auch der nachfolgende „Highlander“ Kramer, der vier km nach dem Start bei Tempo 150 km/h von einer ausgebrochenen Kuhherde gestoppt wurde.

„Es war eine steile bergab Passage, zum Glück übersichtlich. Die Herde lief auseinander, nur eine Kuh blieb noch rund 300 m auf der Fahrbahn, ehe sie abbog. Beim nächsten Funkposten hielt ich an, meldete den Vorfall und fuhr weiter ins Ziel nach Guttaring“, erzählte Alfred Kramer später. Eine Version, die ihm die Rennleitung, gestützt auf die Aussagen der folgenden Piloten, nicht gleich abnahm. Keiner will eine Kuh gesehen haben. Auch ein Reifenschaden wurde in Erwägung gezogen. Kramer hingegen konnte in der Etappe ein intaktes Reserverad vorweisen.

Der SP-Leiter und der von Kramer angesteuerte Funkposten brachten Licht ins Dunkel. „Alles korrekt, Kramers Version wurde bestätigt, die rallyebegeisterten Kühe wurden auf die Weide zurück gebracht.

SP 4 Gurk schnappte sich danach Kramers oberösterreichischer Markenkollege Reinhold Neulinger, nahm dem „Highlander“, der ihm ein Schotterfahrwerk borgte, 3,4 Sekunden ab! Bei Halbzeit der Rallye lagen die beiden nur 2,6 Sekunden auseinander! Ein heißer Nachmittag steht bevor.

In Lauerstellung der Wolfsberger Peter Ebner, bereits in SP 1, nur 6 Zehntel hinter Kramer Zweiter: „Da war auch Glück dabei, gleich nach dem Ziel hatten wir nämlich einen Patschen. Das zweite Mal Waitschach fehlt mir allerdings. Wegen der Kühe musste ich ja am Start lange warten, dann wurde die SP neutralisiert. Die steile SP Gurk war für unseren nur 200 PS starken Citroen DS 3 R3T nicht ideal und der Bergwerksgraben extrem schmierig“.

Zwischenklassement nach SP 4:
1. Alfred Kramer/Siegmund Sappl A Mitsubishi Lancer Evo 6.5 34:05,0
2. Reinhold Neulinger/Markus Obberger A Mitsubishi Evo VI + 02,6
3. Peter Ebner/Gerald Winter A Citroen DS3 R3T + 22,2
4. Mayer Walter/Pia-Maria Schirnhofer A Subaru Impreza WRX R4 + 39,8
5. Wolfgang u. Wilhelm Schatzmayer A Mitsubishi Lancer Evo IX + 50,8
6. Marco Zannier/Enrico Bracchi I Renault Clio + 54,9
7. Peter Schuhmacher/Werner Puntschart A Mitsubishi Lancer Evo IX + 58,7
8. Gerald Rigler/Markus Pötscher A Mitsubishi Lancer Evo III + 1:07,0
9. Markus Steinbock/Harald Bachmayer A Mitsubishi Lancer Evo II + 1:24,2
10. Markus Rempelsbeerger/Alfred Glaser A Mitsubishi Lancer Evo VI + 1:28,8
11. Christoph Leitgeb/Sabrina Hartenberger A-K Opel Corsa OPC + 1:30,9
12. Hans-Georg Lindner/Franz Blechinger A Ford Escort RS 2000 + 1:51,2

Platzierungen der weiteren Kärntner nach SP 4:
14. Mörtl Andreas/Christian Fritzl, Mitsubishi Lancer Evo IX + 1:56,7
15. Hannes Pink/Udo Buttolo, Lancia Delta HF Integrale + 2:06,0
21. Robert Surtmann/Michael Uschan, Mitsubishi Lancer Evo V + 2:43,8
26. Kurt Jabornig/Christine Scheiber, Peugeot 205 GTI + 3:17,5
27. Ferdinand Mitterbacher/Roland Gruber, Opel Ascona B + 3:22,6
36. Heimo Papst/Julia Baier, Renault Clio RS Sport + 4:23,8
37. Johann Maderthaner/Harald Todem, VW Golf GTI + 4:28,7
41. Klaus Demuth/ Walter Schuen, Renault Clio + 4:47,7
49. Heinz Leitgeb/Jasmin Leitgeb, Renault Clio R3 + 5:15,1

Jacques Lemans Kärnten-Rallye, Pressedienst
Ernst-Karl Koschutnig

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